Kresse, Ei, Bleichsellerie, Kürbiskerne mit Frischkäse
Zutaten:
200 Gramm Frischkäse
50 Gramm Kresse
Das Innere eines Bleichselleries
1 hart gekochtes Ei
2 Esslöffel Kürbiskerne
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Kresse wächst schnell – auch im Winter. Wer selbst ein Kresseschälchen auf seiner Fensterbank einsät, kann schon nach einer Woche grüne Blättchen ernten. Meine frische Kresse kaufe ich auf dem Markt bei einem Biogärtner – morgens geerntet und mittags verarbeitet.
Bleichsellerie gehört zu den traditionellen Wintergemüsen, denn früher wurde die Pflanze im Herbst im dunklen Keller in einem Pflanztrog weiterkultiviert. Wegen des Lichtmangels blieben die Blätter gelb und der Geschmack verfeinert sich. Heute gibt es auch selbst-bleichende Sorten, die vorwiegend im Herbst auf den Markt kommen. Das Ei macht den Frischkäse cremig und die Kürbiskerne verleihen der Creme einen leicht nussigen Geschmack.
Zubereitung:
Am liebsten verwende ich vom Bleichsellerie die zarten inneren Stiele, und zwar mit den gelben Blättern. Harte Fäden stabilisieren die fleischigen Blattstiele von außen, die wie bei den Bohnen vorher entfernt werden müssten. Die Arbeit mache ich mir nicht. Stattdessen schneide ich die Stangen in schmale Scheiben – da ist von den Fäden nichts mehr zu spüren.
Bei der Menge an Kresse ist es ebenfalls nötig, sie zu zerkleinern, denn sonst sperren sich die feinen Stiele gegen das Umrühren. Das Eiweiß schneide ich in kleine Würfel und das Eigelb vermuse ich mit dem Frischkäse, bis eine zart-gelbe Masse entsteht. Die klein gehackte Kresse, die Bleichsellerie-Scheiben, die Eiweißwürfel und die Kürbiskerne vermische ich mit der Frischkäsecreme.
Im Nachhinein:
Vom Geschmack her ist dieser Brotaufstrich so sanft wie ein Federbett, bevorzugt dann zu essen, wenn Frau Holle ihre Betten ausschüttelt und der Blick aus dem Fenster spazieren gehen kann.
Die Kresse enthält nur noch einen Hauch von Schärfe, der Bleichsellerie dringt eher wie ein Gewürz an den Gaumen und die knusperigen Kürbiskerne hinterlassen diesen gewissen Knack im cremigen Frischkäse.
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Donnerstag, 7. Januar 2010 0:06
Bei solch einer Beschreibung ist mir das Wasser im Munde zusammengelaufen. Wenn man auf Cholesterin achten muss, wie würde es ohne Eigelb schmecken – oder was ist als Alternative zu empfehlen?
Donnerstag, 7. Januar 2010 12:38
Grundsätzlich kann alles weggelassen werden, was man nicht mag oder nicht verträgt. Durch das Eigelb wird der Frischkäse etwas cremiger.
Samstag, 27. März 2010 1:11
[...] klingt auch dieser Salat mit Kresse, Ei, Bleichsellerie und Frischkäse, garniert mit [...]