Paprika, geräucherter Pangasius, Gurke, Petersilie, Brennesselsamen mit Frischkäse
Zutaten:
200 Gramm Frischkäse
½ geräuchertes Pangasiusfilet
je ½ rote und gelbe Paprika
1 Versper-Gurke
Petersilienblätter
1 Esslöffel Brennesselsamen
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Gern probiere ich neue Dinge aus, wenn auch manchmal nur 1x. In der Fischtheke entdeckte ich ein geräuchertes Pangasiusfilet. Bisher kannte ich diesen asiatischen Süßwasserfisch nur als schnell gegarte Einlage in einer weißen Sauce, dessen zarter Geschmack zu vielen Gemüsen passt. Zum Dünsten eignet sich dieser fettarme Fisch ganz besonders, durch das Räuchern ist er allerdings trocken geworden. Hier fehlt ihm das Fett.
Ein weiteres probier-mal entdecke ich bei meinem Gewürzmann, der seine Kräuter selbst anbaut und verarbeitet. Er offeriert mir Brennesselsamen, die sowohl gegen Frühjahrsmüdigkeit, Rheuma, … bis hin zu Haarausfall wirken sollen – Ergebnis: siehe unten.
Die Paprika kommen wegen ihrer Farbenfreudigkeit in den Frischkäse. Die Gurke bringt Feuchtigkeit in den Brotaufstrich. Petersilie rundet den Geschmack ab.
Zubereitung:
Lediglich in Streifen geschnitten wird das Pangasiusfilet. Die Paprika schneide ich erst in Scheiben, dann in Würfel. Die Vesper-Gurke (so werden die kleinen Salatgurken hier genannt) hobel ich mit dem Spargelschäler in hauchfeine Rädle. Petersilie mag ich, wie alle Kräuter, fein gewiegt (mit dem Wiegemesser). Die Pangasiusstreifen, die Paprikawürfel, die Gurkenrädle, die fein gewiegte Petersilie und die trockenen Brennesselsamen vermische ich in einer genügend großen Schüssel mit dem Frischkäse.
Im Nachhinein:
Hervorragend schmeckt des Pangasiusfilet im Frischkäse. Zum einen natürlich durch den Rauchgeschmack, zum anderen aber auch durch das feste Fleisch, das vorher schon fast zäh anmutete.
Die Brennesselsamen, die kleinen Kügelchen, die Sie im nebenstehenden Foto auf der roten Paprikascheibe sehen können, suche ich mit meinen – doch recht gut ausgebildeten – Geschmacksknospen vergeblich. Als Gewürz sind Brennesselsamen eine Niete. Ob die ganzen hervorragenden Wirkungen eintreten werden, kann ich jetzt noch nicht bestätigen. Nur so viel: es schadet wahrscheinlich nicht.
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Mittwoch, 24. Februar 2010 18:18
Ein ganz tolles Gericht! Geräuchter Pangasius schmeckt herrlich. Da gibt es nicht die Probleme, die der Fisch beim Braten macht. Er ist meiner Meinung nach nämlich gar nicht so einfach zuzubereiten. Es gibt einen ganz bestimmten Punkt an dem er gar ist. Wird der verpasst, ist der Wels dahin.