buch-lesen-kritik-schreiben-blog Radicchio-Chicorée, Ei, Kresse, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Kürbiskerne mit Frischkäse | Frischkäse-Rezept-Blog

Radicchio-Chicorée, Ei, Kresse, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Kürbiskerne mit Frischkäse

Zutaten:

200 Gramm Frischkäse
1 Radicchio-Chicorée
50 Gramm Kresse
1 hart gekochtes Ei
frische Petersilie, Dill, Schnittlauch
2 Esslöffel Kürbiskerne

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Eine neue Züchtung hat mir mein „Italiener“ anzubieten. Ein Gemüse, dass die Vorzüge von Radicchio und Chicorée in sich vereinigt. Es hat die schöne Farbe und zarten Blätter vom Radicchio und ist insgesamt nicht so bitter wie der Chicorée.

Außerdem fehlt der ungenießbare Strunk. Das klingt so gut, dass ich, wie so oft, einmal etwas Neues probiere. In diesem Falle bleibt es auch bei diesem einen Mal (siehe unten). Die frischen Kräuter kaufe ich auch beim Italiener, denn bei uns entwickeln die Treibhauskräuter noch kein Aroma. Ei und Kürbiskerne kommen in den Brotaufstrich, damit er länger im Magen vorhält.

Zubereitung:

Das Eigelb zerdrücke ich im Frischkäse, bis eine Creme entsteht; das Eiweiß hacke ich fein. Den Radicchio-Chicorée schneide ich, wie auf dem unteren Foto zu sehen ist, vom Ansatz bis zu Blattspitze in schmale Streifen. Während die Kresse nur etwas geschnitten wird, mag ich die Kräuter lieber ganz fein. Mit dem Wiegemesser schwinge ich sie so fein es nur geht. Zusammen mit den Radicchio-Chicorée-Streifen, den Eiweißwürfeln, der grob geschnittenen Kresse vermische ich die fein gewiegte Petersilie, Dill, Schnittlauch mit der Eigelb-Frischkäse-Creme.

Im Nachhinein:

Die Blattrippen des Radicchio-Chicorées schmecken ähnlich wie Radieschen, nämlich vollkommen neutral. Insgesamt ist vom herben Geschmack, auf den ich mich gefreut habe, nicht viel übrig geblieben.
Radicchio-Chicorée schmeckt im Frischkäse nich-nach-ihm-und-nich-nach-ihr, also fad. Demnächst werde ich, wie vorher auch, entweder Radicchio oder Chicorée verwenden. Dafür sind aber die Kräuter gut herauszuschmecken. Das Petersilie-Dill-Schnittlauch-Aroma erinnert mich stark an meine Kindheit. Salate gab es grundsätzlich in dieser Kräuter-Kombination. Insofern wirkt dieser Brotaufstrich auf mich wie ein Kindheitstraum.
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Autor: Elke Wilkenstein
Datum: Sonntag, 7. Februar 2010 18:08
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2 Kommentare

  1. 1

    Eine tolle Beschreibung ist das. Vielen Dank. Man kann sich wirklich vorstellen wie dieser Teller schmeckt. Den Geschmack der Dill-Schnittlach-Kombination finde ich sehr spannend… muss direkt auch an meine Kindheit denken ;)
    Der Teller sieht jedenfalls hervoeragend aus. Hätte nicht gedacht, dass ein Ei so eine gute Figur machen kann.

  2. 2

    Also mir schmeckt weder der bittere Chikoree noch der bittere Radiccio. Ich probiere das Rezept einmal mit Feldsalat, den es jetzt überall frisch gibt.

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