buch-lesen-kritik-schreiben-blog Zunge, Mais, Radieschen, Lorbeerblatt mit Frischkäse | Frischkäse-Rezept-Blog

Zunge, Mais, Radieschen, Lorbeerblatt mit Frischkäse

Zutaten:

Frischkäse mit Zunge, Mais, Radieschen, Lorbeerblatt200 Gramm Frischkäse

Endstück einer gepökelten und gekochten Rinderzunge

1 Maiskolben

6 Radieschen

3 frische, kleine Lorbeerblätter

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Für Mais ist jetzt der September die richtige Erntezeit. Am liebsten kaufe ich ihn lose auf dem Markt, direkt vom Gärtner, denn der baut eher Zuckermais als Futtermais an. Gentechnisch ist mein Biogärtner auch über allen Verdacht erhaben – man hört ja so einiges… 
Von der Rinderzunge schmeckt mir die Spitze am besten, denn sie enthält nur pures, zartes Fleisch. Wenn sich in der Wurstabteilung meines Supermarktes die Zunge dem Ende zuneigt, schlage ich zu.
Lorbeerblätter scheinen mir für diese Zusammenstellung als einziges Gewürzkraut in Frage zu kommen. Lorbeerblatt verwende ich immer frisch von meinem Balkonbäumchen. Zur Zunge passt es hervorragend. Radieschen lockern den Frischkäse auf, ohne die beiden Geschmacksträger zu stören.

Zubereitung:

Den Frischkäse fülle ich in eine Schüssel, in der ich gut umrühren kann. Es ist genau die Menge, die Sie auf dem Foto sehen. Die Zunge schneide ich erst in halbzentimeterdicke Scheiben, dann in Streifen und zuletzt in erbsengrosse Würfel. Mit den Radieschen verfahre ich ebenso, nur dass die Würfel Liebesperlengrösse erreichen.
Nun zum Mais. Wenn ich den nicht so gern essen würde, hätte ich bequemerweise auf eine Dose zurückgegriffen. Gestern habe ich den Kolben in Salzwasser circa 20 Minuten abgekocht, damit er erkalten kann. Das macht ja noch keine Arbeit. Heute löse ich die Maiskörner vom Kolben, indem ich ein Messer unter die Körner schiebe und als Hebel einsetze. Sie hopsen im Sammelpack, das im Frischkäse – zusammen mit den Zungenwürfeln, Radieschenstücken und dem klein gehackten Lorbeerblatt - in einzelne Fruchtkörner auseinander fällt.

Frischkäse- Brotaufstrich mit Zunge, Mais, Radieschen, LorbeerblattArbeitszeit:

Für dieses Rezept – einschliesslich Dekoration für den Fototermin – brauchte ich neunzehn (19) Minuten. Das hat mich selbst erstaunt, denn meine gefühlte Zeit bestand aus achtunddreissig Minuten. Diese heute erprobte Maiskörner-vom-Kolben-lösen-Blitz- Technik werde ich mir merken müssen, selbst wenn manche  Körner ein Eigenleben entwickeln und zur Seite springen.
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Autor: Elke Wilkenstein
Datum: Mittwoch, 16. September 2009 15:32
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Fleisch, Gemüse, Kräuter, Resteverwertung

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2 Kommentare

  1. 1

    [...] im Frischkäse ist sie eindeutig zu viel. Das habe ich allerdings auch erst gemerkt, als Apfel, Radieschen und Eiweiss zerschnibbelt waren. Die beiden Eiweisse sind von den gestrigen „Bubenspitzle“ [...]

  2. 2

    [...] bietet die Jahreszeit an frischem Obst und Gemüse? Was bietet der Kühlschrank, der Keller, der Balkon-Kräutergarten? Selbst Reste vom letzten Mittagessen verleihen manchem Frischkäse-Brotaufstrich einen besonderen [...]

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